Literatur und Links

Vergiss mein nie

 

Wir haben bei der Messe "Leben und Tod" in Bremen im Frühjahr die lieben Menschen von "Vergiss Mein Nie" www.vergiss-mein-nie.de  kennengelernt. Schaut euch die Seite mal an, sie haben eine ganz eigene Art und eigenen Weg gefunden mit Trauer umzugehen. Man kann kleine Aufmerksamkeiten, Trauergeschenke und Erinnerungsstücke erwerben. Man kann zum Beispiel ein Erinnerungsglas gestalten, ein Erinnerungsmobile bauen oder die Wutkapsel bearbeiten. Wir finden es toll!

Buch: Der Tod bringt mich nicht um - Warum ich Bestatterin geworden bin von Nicole Rinder

 "… eine Träne wiegt zwar nur 15 Milligramm, doch sie ist ein Wunderwerk der Natur. Tränen schwemmen Staubkörper aus den Augen und bewahren sie vor dem Austrocknen. Sie versorgen die Augen mit Nährstoffen wie Kalium, Kalzium und Mangan. Dass Frauen häufiger weinen wie Männer, liegt nicht nur an der Erziehung, sondern hat auch hormonelle Gründe. Weibliche Tränen sind sogar eine halbes Grad wärmer als männliche, sie sind geschmeidiger und kullern schneller. Wenn Frauen weinen, sinkt bei Männern der Testosteronspiegel, ihre Aggressivität nimmt ab. Auch wenn Babys weinen, werden Mitgefühl und Beschützerreflexe ausgelöst. Weinen verbindet Menschen. Nicht nur körperlicher und psychischer Schmerz bringen uns zum Weinen - wir weinen auch vor Freude, aus Liebe und aus Rührung. Emotional geweinte Tränen lösen die Ausschüttung körpereigener heilender Substanzen aus, z.B. von Antistresshormonen. Weint ein Mensch hemmungslos, sind über 80 Muskeln im ganzen Körper beteiligt - beim Küssen sind es gerade einmal 30. Weinen lockert Verspannungen und löst Verkrampfungen. Tränen spülen den Kummer fort, kühlen das überhitzte Nervensystem und sind "Löschwasser" für unsere brennende Seele."

 

"…wer versucht, die Trauer zu verdrängen, wer nicht geweinte Tränen in sich trägt, wird krank."

 

Aus dem Buch "Der Tod bringt mich nicht um - Warum ich Bestatterin geworden bin" von Nicole Rinder, Kapitel Trauer zulassen ab S.34

Hope's Angel

Wenn Eltern in der Schwangerschaft die Diagnose einer fatalen Erkrankung ihres ungeborenen Baby’s bekommen oder aber die Nachricht, dass ihr Kind still zur Welt kommen oder kurz nach der Geburt sterben wird, dann bricht für sie die Welt zusammen.

Sie befinden sich in einem absoluten Ausnahmezustand - jetzt ist eine wirklich gute Begleitung der Eltern essentiell!

Die Hope’s Angel Foundation e.V. unterstützt diese Begleitung finanziell sowie durch Aufklärungs - und Öffentlichkeitsarbeit.

 

Die Projekte des Vereins sind u.a.:

* Erinnerungsboxen und Infomaterial in allen Krankenhäusern

* kostenfreie Beratung und Akutbegleitung für betroffene Familien

* Unterstützung des Hope’s Angel Netzwerkes

* Aufbau und Unterstützung von Trauergruppen

* Aufbau und Unterstützung von speziellen Trauerangeboten für betroffene Familien

* und vieles mehr

 

Das Anliegen des Teams ist es, jeder betroffenen Familie die Unterstützung zukommen zu lassen, die sie ganz individuell benötigt.

 

Der Hope's Angel Foundation e.V. arbeitet in Sankt Augustin und ich durfte die Gründerin und Vorsitzende Birgit Rutz bei der Messe "Leben und Tod" in Bremen kennenlernen.

 

Weitere Informationen finden Sie unter www.hopesangel.com. Kontakt können Sie aufnehmen über 02241 - 905 0000 oder foundation@hopesangel.com